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Stockkampf

Kategoriebild Stockkampf

Im Schwertkampf und im Stockkampf üben wir die Kampftechniken der japanischen Samurai, welche über Jahrhunderte entwickelt und an die nächste Generation weiter gegeben worden sind. Stockkampf erfordert höchste Präzision und ist sogar noch vielfältiger als Schwertkampf, da man problemlos beide Enden der Waffe benutzen kann. Ausserdem braucht es höchste Konzentration: wenn ich dem Anderen mit der Waffe begegne, dann ist nichts Anderes mehr wichtig und es zählt nur der jetzige Augenblick, sonst nichts.

Die Begegnung mit der Waffe muss bei weitem nicht immer „tödlich“ enden: einerseits gibt es verschiedene Techniken, um einen Angreifer zu entwaffnen, ohne ihn zu verletzen. Andererseits genügt es auch ohne Entwaffnung, die Situation zu kontrollieren und dem Anderen klar zu machen, dass jeder weitere Angriff sinnlos ist.

Bei der Begegnung mit dem Anderen geht es sowieso nicht darum, auf seine Aggression mit noch mehr eigener Aggression zu antworten und ihn zu zerstören. Ganz im Gegenteil: ich übe beständig, meine eigenen Aggressionen unter Kontrolle zu halten, um dann die verloren gegangene Harmonie wieder herzustellen. So wird das Waffentraining zu einer Übung der Gelassenheit, der Achtsamkeit und des Mitgefühls.

Waffentraining ist aber sogar noch mehr: die Waffe ist ein effizientes Werkzeug, um äussere und innere Vorgänge sichtbar, spürbar und erlebbar zu machen. Im Waffentraining werden all meine Ängste und Blockaden offensichtlich und ich merke, wie ich mir immer wieder selber im Wege stehe. Beim Training kann es also auch darum gehen, diese inneren Blockaden zu erkennen, aufzulösen, neue Reaktionsmuster und Handlungs-möglichkeiten zu erproben und nach und nach immer freier zu werden.

Das Training mit der Waffe hilft mir, ganz im Hier und Jetzt anzukommen und noch mehr ich selber zu werden.

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